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Schalten Sie den Tinnitus aus.

Unsere Welt ist voller Töne und Klänge. Kein Sinn beeinflusst den Menschen stärker in seiner Entwicklung und Wahrnehmung als das Hören. Ein Lachen, ein unvergesslicher Konzertabend, das Rauschen des Meeres – Erinnerungen, wichtige und schöne Momente graben sich in unser Hörgedächtnis ein. Doch was tun, wenn plötzlich ein Ton die Kontrolle im Kopf übernimmt?

Die Diagnose Tinnitus trifft viele Menschen unvorbereitet. Häufig müssen Patienten beim Ohrenarzt erfahren, dass ihr Leiden nicht heilbar ist. Viele Betroffene fühlen sich alleingelassen, sind hoffnungslos und haben das Gefühl, niemand könne nachvollziehen, was sie durchmachen. Dennoch gibt es Mittel und Wege, den „Ton im Kopf“ zu bewältigen.

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In unserem kostenlosen Tinnitusratgeber erhalten Sie hilfreiche Tipps und Tricks zum Umgang mit Tinnitus.

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Die Wahrheit über Tinnitus.

  • Tinnitus tritt häufig gemeinsam mit einer Hörminderung auf.*
  • 10% – 15% der Menschen leiden unter chronischem Tinnitus (länger als 6 Monate).*
  • Etwa 20% der Tinnitus-Patienten finden die Symptome schwer zu ertragen.*
  • Über 90% der Tinnitus-Patienten tragen Hörgeräte.*
  • Tinnitus ist eine häufig vorkommene Erkrankung, die viele Auslöser hat.*

*hear-it.org 03.12.2014.

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Die vielen Gesichter des Tinnitus.

Viele Menschen beschreiben ihn als Pfeifen, Zischen, Rauschen oder Klingeln im Ohr. Tinnitus, vom lateinischen Verb tinnire/klingeln abgeleitet, klingt individuell und unterscheidet sich von Person zu Person in Geräuschart, Tonhöhe (Frequenz) und Lautstärke.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen subjektivem und objektivem Tinnitus. Während der seltener auftretende objektive Tinnitus auch für den Arzt hör- und direkt messbar ist und in der Regel durch medizinische Therapien behandelt werden kann, nehmen Menschen mit subjektivem Tinnitus ihr Ohrgeräusch ausschließlich selbst wahr. Spricht man von Tinnitus, ist in der Regel der subjektive Tinnitus gemeint.

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Schritt für Schritt: Den Tinnitus lindern.

Tinnitus selbst gilt nicht als Krankheit, sondern als Symptom, ähnlich wie ein Schmerz. Der entscheidende Unterschied zwischen Krankheit und Symptom liegt im Behandlungsansatz. Während man bei einer Krankheit versucht, die Ursachen zu bekämpfen, kann Tinnitus oft nur symptomatisch behandelt werden. Das heißt, man widmet sich in erster Linie dem Ohrgeräusch, da seine direkte Ursache meist nicht klar festzustellen oder nicht behandelbar ist.

Auch wenn Tinnitus selbst keine Krankheit ist, kann er jedoch Krankheitscharakter erhalten. Wird die Belastung durch den Tinnitus zu groß, kann sie zu Depressionen, Ängsten und Schlafstörungen führen. Dies kann zu einer Abwärtsspirale führen.

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Durchbrechen Sie den Kreislauf

Starten Sie mit einem Hörtest. Haben Sie neben dem Tinnitus auch eine Hörminderung, kann schon das Tragen von Hörgeräten die die Tinnitus-Symptome lindern. Durch die Verstärkung der Umgebungsgeräusche wird der Tinnitus ein Stück weit überlagert.

Tinnitus-Therapiesignale können Abhilfe schaffen.

Neben der Verstärkung der Geräusche um uns herum, bieten manche Hörgeräte zusätzlich eine sogenannte Tinnitus-Noiser-Funktion.

Da Hörgeräte nur Geräusche verstärken können, die tatsächlich in der Umgebung vorhanden sind, nutzen sie als Tinnitus-Therapiewerkzeug in sehr ruhigen Hörumgebungen wenig. In diesem Fall kommt die zusätzliche Noiser-Funktion zum Einsatz. In Situationen, in denen keine natürlichen Geräusche in der Umgebung vorhanden sind, wird dem Tinnitus damit ein sanftes Rauschen beigemischt.

Mehr Individualität, weniger Tinnitus:

Unsere Singia Hörgeräte sind mit vielen verschiedenen Therapiesignalen ausgestattet, die Ihr Hörgeräteakustiker auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abstimmen kann. So sind Sie vom Tinnitus abgelenkt und können sich wieder ganz auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren.

Einige Einstellungsbeispiele sind:

  • Seperater Noiser-Signalgenerator
  • Zwei programmierbare Modi: Ausschließlich Therapiesignale oder gemischt
  • Vier der Natur nachempfundene Wellengeräusche
  • Fünf vorprogrammierte statische Therapiesignale: Weißes Rauschen, rosa Rauschen, Sprachrauschen, Brownsches Rauschen und Hochtonrauschen
  • Statische Therapiesignale einstellbar in bis zu 20 Gruppen
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Praktische Tipps.

Bei der Bekämpfung des Tinnitus ist eine positive Herangehenweise besonders hilfreich. Der Tinnitus ist nur eines von vielen Geräuschen, dass Sie hören. Der Schlüssel zum Erfolg ist es zu lernen, das Störgeräusch in die Klänge um Sie herum einzupassen.

Tipps für ein Leben mit dem Tinnitus:

  • Lernen Sie neu zu hören: Entdecken Sie den Hörsinn neu für sich und nehmen Sie Ihre Welt bewusst mit dem Gehör wahr. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik oder lauschen Sie einfach einmal den Vögeln. Alles, was Ihren Ohren abwechslungsreiche Höreindrücke schenkt, lenkt die Aufmerksamkeit weg vom Tinnitus.
  • Schlafen Sie gut: Je aktiver man seinen Tag gestaltet, desto leichter fällt es, abends einzuschlafen. Viele Faktoren beeinflussen unseren Schlaf. Experementieren Sie etwas, um herauszufinden, was Ihren Schlaf beeinflusst.
  • Bleiben Sie aktiv: Erleben Sie den Alltag mit Familie und Freunden bewusst. Nutzen Sie vielfältige Möglichkeiten, Ihr Privatleben aktiv zu verbringen – auch wenn es Ihnen anfangs schwerfällt den Tinnitus zu ignorieren. Alles, was Ihr persönliches Wohlbefinden und Ihre Lebensfreude steigert, entzieht dem Tinnitus die  Bedeutung.
  • Meiden Sie Stille: Gönnen Sie sich Abwechslung und Auszeiten. Für die richtige Balance ist es ebenso wichtig, auch Ruhezeiten zu genießen. Doch Ruhe ist nicht gleichzusetzen mit Stille. Vollkommene Stille lässt dem Tinnitus zu viel Raum, das sollten Sie daher vermeiden.
  • Bleiben Sie fit: Alles, was Ihnen Spaß macht und für gesunde Auslastung sorgt, ist gut für Sie. Selbst Tauchen ist mit Tinnitus möglich und ungefährlich. Dass der Tinnitus bei erhöhter Körperaktivität kurzzeitig lauter erscheinen kann, ist dabei völlig normal und sollte Ihnen keine Angst machen.
  • Entspannen Sie sich: Gerade weil das Geräusch im Kopf Anspannung erzeugt, ist es wichtig, Methoden zur Entspannung zu erlernen und diese regelmäßig anzuwenden. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, Feldenkrais, Yoga, Tai Chi und Qigong unterstützen Sie dabei, Geist und Körper zu lockern.

Werden sie aktiv.

Es gibt heutzutage viele Wege Tinnitus-Symptome erfolgreich zu lindern. Ein Hörgeräteakustiker ganz in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne weiter.

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Ihre Vorteile:

  • Sie können die Weltneuheit Cellion kostenfrei in Ihrem Alltag testen.
  • Sie können sich sebst von den Vorteilen des batteriefreien Hörens, dem herausragenden Klang und der einfachen Handhabung überzeugen.
  • Ihr Akustiker passt die Hörgeräte an Ihre individuellen Anforderungen an.
  • Entspricht Cellion nicht Ihren Erwartungen können Sie weitere Hörgeräte testen.
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