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Manuel Cortez – Wie alles begann

 

Als Manuel Cortez im Sommer 2012 beim Wakeboarden einem seiner Lieblingshobbies nachgeht, ist der Schauspieler in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft bereits eine feste Größe, mit der man rechnen muss. In den letzten Jahren hat er in über 12 Kinofilmen mitgewirkt, hinzu kommen Rollen in über 20 Fernsehfilmen und noch weitere wichtige Parts in verschiedenen Serien. Unter anderem spielt Cortez als Robert Konrad „Rokko“ Kowalski einen der Protagonisten in der erfolgreichen Sat.1 Telenovela Verliebt in Berlin. Für den Berliner Schauspieler mit portugiesischen Wurzeln könnte es nicht besser laufen.

Dieser warme Tag im Sommer 2012 aber sollte einen entscheidenden Einschnitt in seinem Leben darstellen.

Eine überraschende Diagnose

Eigentlich ist Manuel Cortez ein erfahrener Wakeboarder. Bei dem Extremsport aber fährt die Gefahr immer mit. Und so kommt es, dass Manuel Cortez sich bei einem Sturz trotz Schutzausrüstung verletzt. An diesem Tag erleidet er einen Trommelfellriss auf dem rechten Ohr. Eine Verletzung, die Folgen haben sollte – und das bis heute.

Während der folgenden Untersuchung beim HNO-Arzt, stellt dieser bei Cortez eine überraschende Diagnose: Nicht nur auf dem verletzten, sondern auch auf dem eigentlich nicht vom Unfall betroffenen Ohr leidet Manuel Cortez unter einer Hörminderung. Diese ist auf dem nicht betroffenen linken Ohr sogar noch schlimmer, als auf dem rechten. So hört er rechts nur noch 80 Prozent, links sogar nur 65 Prozent.

Obwohl Manuel Cortez sich diesen Befund erklären kann – als Kind litt er häufig unter Mittelohrentzündungen, die Hörminderung auf dem linken Ohr scheint wohl eine Spätfolge zu sein – ist die Diagnose für ihn ernüchternd. Denn mit solch einer beidseitigen Hörminderung benötigt er dringend Hörgeräte. Für Manuel Cortez, der nicht nur Schauspieler sondern auch begeisterter und gefragter Fashionista ist, keine einfache Vorstellung. Und so verdrängt er seine Beschwerden zunächst.

Probleme im Alltag

Denn auch wenn er es nicht wahrhaben will, seine Hörminderung ist echt und irreversibel. Was das bedeutet, merkt er bald in seinem beruflichen und persönlichen Alltag. Bei Dreharbeiten hört er oft nicht mehr, wenn der Regisseur ihm mit einem „Und bitte!“ seinen Einsatz gibt. Wenn er mit Freunden unterwegs ist oder viele Leute gleichzeitig sprechen, fällt es ihm immer schwer zuzuordnen, wer was gesagt hat. Und auch zuhause fällt die Hörminderung auf: „Meine Frau dachte immer, ich höre ihr nicht richtig zu.“

Doch Manuel Cortez verdrängt die Probleme weiter: „Du weißt, du hast irgendetwas, aber es tut nichts weh, also tust du nichts dagegen.“ So weigert Manuel Cortez sich weiterhin anzuerkennen, dass er Probleme hat, die er mit Hörgeräten einfach beheben und sich so mehr Lebensqualität verschaffen könnte – ganze vier Jahr lang.

Entscheidende Hilfe eines Freundes

Schließlich ist es eine besondere Erfahrung für Manuel Cortez, die den Ausschlag gibt. Er spricht lange mit einem guten Freund, der ebenfalls Schauspieler und Hörgeräteträger ist. Der Freund nimmt ihm die fixe Vorstellung, dass Hörgeräte medizinische Prothesen für alte Menschen sind: „Er war der erste Mensch, den ich getroffen habe, der nicht alt ist und ein Hörgerät trägt, und der auch im selben Umfeld arbeitet wie ich.“

So kommt es schließlich, dass Manuel Cortez sich vier Jahre nach seinem schwerwiegenden Sportunfall und der Diagnose „beidseitige Hörminderung“ entschließt, einen Hörakustiker aufzusuchen, um sich helfen zu lassen.

 

Manuels Geschichte ist hier noch nicht zu Ende. Wie es für den sympathischen Schauspieler und Mode-Experten weiterging, und wie er mit Styletto schließlich ein Design-Hörgerät fand, das den Mode-Experten begeistert, lesen Sie in den kommenden Woche hier auf dem Signia Blog. Nächste Woche geht es weiter.

 

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