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Manuel Cortez – Seine ersten Erfahrungen



 

Letzte Woche haben wir hier berichtet, wie Manuel Cortez nach einem folgenschweren Wakeboard-Unfall die Diagnose „beidseitige Hörminderung“ erhielt.  Nach mehreren Jahren zweifeln und ignorieren, entschließt er sich schließlich, etwas zu unternehmen und lässt sich ein Hörgerät anpassen. Der Auslöser dafür war ein Gespräch mit einem guten Freund, ebenfalls ein Schauspieler, der Hörgeräte trägt. Durch ihn wurde Manuel Cortez klar, dass Hörgeräte nichts mit dem Alter zu tun haben und einem das Leben und die Teilnahme daran wirklich erleichtern.

Die ersten Hörgeräte

Für Manuel Cortez war es anfangs wichtig, dass seine Hörgeräte nicht auffallen, es sollten möglichst diskrete Hörgeräte sein. So fiel seine Wahl auf schwarze Geräte, die man auf den ersten Blick nicht sofort erkennt. Aber: „Es war trotzdem ein großes Objekt hinter dem Ohr.“ Dennoch bleibt Manuel Cortez bei seiner Entscheidung und tritt mit seiner Hörminderung selbstbewusst in der Öffentlichkeit auf. Seine Bekanntheit nutzt er dafür, Bewusstsein zu schaffen. Auf gutes Hören kann und will er nicht verzichten.

Aber so überzeugt, wie er sich nach außen gibt, ist er selbst nicht.

Unkomfortabel und unstylisch

Selbst wenn Manuel Cortez mit seinen Hörgeräten nun besser hört, zwei Aspekte stören ihn nach wie vor. Einerseits ist das Handling der Hörgeräte störend: Sie sitzen unangenehm im Ohr, drücken oder Jucken, auch schon nach kurzer Tragezeit. Die Batterien der Hörgeräte sind immer in den ungünstigsten Momenten leer. Gleichermaßen stört ihn aber noch etwas anderes. Die klobige Form der Geräte und die Farben, die so gar nicht zu dem Selbstverständnis des modebewussten Schauspielers passen: „Mit fehlte einfach der Style.“

Da es keine echte Alternative gibt und alle Geräte ähnlich aussehen, macht Manuel Cortez weiter wie bisher. Egal ob er als Schauspieler, Fotograf oder Stylist auftritt, er versucht die Probleme mit den Hörgeräten zu ignorieren. Doch er bleibt unzufrieden. Bis einer seiner Jobs ihm eine wichtige Erkenntnis bringt.

Practice what you preach!

Für den TV-Sender Vox moderiert Manuel Cortez gemeinsam mit seiner Frau die Sendung Schrankalarm, in der sie Zuschauer in Style-Fragen beraten. Der Rat, den sie dabei immer geben ist, dass Mode ein Mittel ist, um sich selbst auszudrücken. Mit dem, was man trägt selbstbewusst nach außen zu zeigen, dass man sich in seiner Haut und seiner Kleidung wohl fühlt. Und Manuel Cortez fällt auf: Das passt so überhaupt nicht mit dem zusammen, wie er sich mit seinen Hörgeräten fühlt: „Irgendwann kam die Erkenntnis: ‚Hey: Practice what you preach!‘ Du müsstest dich genauso mal um dein Hörthema kümmern.“

So kommt für Manuel Cortez die entscheidende Veränderung. Er beginnt, seine Hörminderung ernst zu nehmen und dem Hören die Bedeutung zu geben, die es verdient. Ab jetzt wird er sich nicht mehr einfach mit den Unzulänglichkeiten abfinden. Und so kommt es zu einem ganz besonderen Zusammentreffen zwischen Manuel Cortez und Signia.

Für Manuel Cortez beginnt hier ein wichtiger und spannender Teil seiner eigenen Geschichte. Wie der Schauspieler, Mode-Experte und Fotograf stylisches Hören entdeckt, können Sie in der nächsten Woche lesen: hier auf dem Signia Blog.

 

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